1. Ein Ball

Wirf einen Ball in einem weichen Bogen zur anderen Hand. Er steigt ungefähr bis auf Augenhöhe und erreicht seinen höchsten Punkt über der Körpermitte. Übe zehn ruhige Würfe ohne große Schritte nach vorne oder zur Seite.
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Jonglieren sieht am Anfang komplizierter aus, als es ist. Entscheidend sind ein gleichmäßiger Rhythmus, ruhige Würfe und etwas Geduld. Beginne mit einem Ball, nimm dann einen zweiten dazu und starte erst danach mit drei Bällen.
Am einfachsten lernst du mit drei kleinen Jonglierbällen, die gut in deine Hand passen und nicht stark vom Boden wegspringen. Weiche Beanbags, kleine Stoff- oder Lederbälle und selbst gemachte Jonglierbälle mit weicher Füllung eignen sich besonders gut. Du brauchst außerdem etwas Platz über deinem Kopf und vor dir.

Wirf einen Ball in einem weichen Bogen zur anderen Hand. Er steigt ungefähr bis auf Augenhöhe und erreicht seinen höchsten Punkt über der Körpermitte. Übe zehn ruhige Würfe ohne große Schritte nach vorne oder zur Seite.

Nimm in jede Hand einen Ball. Kurz bevor der erste Ball seinen höchsten Punkt erreicht, wirfst du den zweiten unter ihm hindurch. Der Rhythmus lautet: Werfen – werfen – fangen – fangen.

Halte zwei Bälle in deiner bevorzugten Starthand und einen in der anderen. Wirf im gleichen Rhythmus wie mit zwei Bällen. Beginne mit drei, dann vier und fünf kontrollierten Würfen.
Bei der Kaskade wird immer abwechselnd geworfen: rechts – links – rechts – links oder umgekehrt. Jeder neue Wurf startet ungefähr dann, wenn der vorherige Ball seinen höchsten Punkt erreicht. Leises Zählen – eins – zwei – drei – vier – kann helfen.
Die Hände bewegen sich beim Werfen zu stark nach vorne.
Das hilftÜbe vor einer Wand und wirf nach oben und zur Seite, nicht nach vorne.
Du versuchst, einen misslungenen Wurf noch zu retten.
Das hilftBrich den Versuch ab, sammle die Bälle ein und starte ruhig neu.
Der zweite Ball startet zu spät oder beide Würfe verlaufen durch denselben Punkt.
Das hilftWirf in leicht versetzten Bögen; der zweite Wurf geht unter dem ersten hindurch.
Das ist normal. Starte die Zwei-Ball-Übung bewusst häufiger mit der schwächeren Hand.
Halte die Hände unten und lasse die Bälle in die geöffneten Hände fallen, statt ihnen aktiv entgegenzugreifen.
Weiche Beanbags rollen nach einem Fehlwurf kaum weg und lassen sich gut fangen. Die Bälle sollten ungefähr gleich groß und schwer sein, gut in die Hand passen und nicht stark springen. Teures Material ist nicht notwendig.
Allein kannst du die Grundbewegung gut üben. Bei offenen Jongliertreffen in Mönchengladbach und der Region kannst du die ersten Würfe ausprobieren, Fragen stellen und gemeinsam üben. Beim Mönchengladbacher Hallentraining ist grundsätzlich Leihmaterial vorhanden. Melde dich am besten vorher kurz, damit genug Material mitgebracht werden kann.
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Die Grundkaskade ist für viele Menschen erlernbar. Wichtig sind passende Übungen, Wiederholungen und ein ruhiger Aufbau.
Jonglieren kann in sehr unterschiedlichem Alter begonnen werden. Passe Ballgröße, Übungsdauer und Wurfhöhe an deine Möglichkeiten an.
Das ist unterschiedlich. Übe lieber regelmäßig in kleinen Einheiten und vergleiche dich nicht zu stark mit anderen.
Nein. Übe den Start mit beiden Händen, damit die Kaskade gleichmäßiger wird.
Ja. Tücher fallen langsamer; für die Kaskade mit Bällen solltest du danach die Ein- und Zwei-Ball-Übungen wiederholen.
Du musst noch nichts können, um zu einem Treffen zu kommen. Bring deine Fragen mit oder probiere die ersten Würfe direkt vor Ort aus.